Die Dauer des Insolvenzverfahrens ist nicht festgelegt.

Festgelegt ist aber, dass seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Restschuldbefreiung nach sechs Jahren erteilt wird, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.

Das Insolvenzverfahren kann durch Aufhebung oder durch Einstellung enden. Die Aufhebung erfolgt in der Regel, wenn die Verwertung der Insolvenzmasse abgeschlossen ist.

Eine Einstellung kommt auch vorzeitig in Betracht, wenn alle Gläubiger zustimmen. (vergl. § 213 InsO)

Im europäischen Ausland sind zum Teil kürzere Insolvenzverfahren möglich.