Die Bezeichnung Insolvenzverfahren beschreibt das Verfahren, das gesetzlich in der Insolvenzordnung geregelt und zum 01.01.1999 in Kraft getreten ist.

Gemäß § 1 InsO ist das Ziel des Insolvenzverfahrens, die Gläubiger eines Schuldners gemeinschaftlich zu befriedigen, indem das Vermögen des Schuldners verwertet und der Erlös verteilt oder in einem Insolvenzplan eine abweichende Regelung zum Erhalt des Unternehmens getroffen wird.

Zudem wird dem redlichen Schuldner Gelegenheit gegeben, sich von seinen restlichen Verbindlichkeiten zu befreien.

Mit der Neuregelung in der Insolvenzordnung soll vor allen Dingen die außergerichtliche Sanierung gefördert werden, aber auch durch den neu eingefügten § 270 b InsO, den sog. „Rettungsschirm“, soll das Instrumentarium für die Sanierung deutlich erweitert werden.