Mit der Lohnpfändung wird nicht nur gegenüber dem Arbeitgeber offenbar, dass erhebliche Schulden bestehen, es stellen sich auch weitere Fragen, z. B. wie die Pfändungsgrenzen zu bestimmen sind und wie viel Geld unpfändbar ist.

Der pfändbare Teil Ihres Lohns wird vom Arbeitgeber ermittelt, und zwar abhängig von der Höhe Ihres Einkommens und der Zahl der Unterhaltsberechtigten. Die entsprechende Pfändungstabelle können Sie hier anklicken.

Es sind aber auch Änderungen des unpfändbaren Betrages möglich, insbesondere dann, wenn Sie auf Antrag nachweisen, dass die Pfändungsfreigrenzen Ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht decken bzw. Sie aus persönlichen oder beruflichen Gründen besondere Bedürfnisse haben.

Das gilt selbstverständlich auch im eröffneten Insolvenzverfahren.

Wichtig ist zu wissen, dass einige Ansprüche unpfändbar sind, insbesondere solche aus Erziehungsgeld, Mutterschaftsgeld, Wohngeld, Kindergeld und Insolvenzgeld.